-> 13. Froschlauf durch die Biehlaer Nacht 2016 –
Ein Outdoor-Event mit eindrucksvollen Showeffekten
 
von Petra Hesse

Auf zahlreichen Flyern des fortlaufenden Kamenzer (Dance-)Projektes „Nun sei kein Frosch“ wurde für einen Contest am 26. Juni 2016 geworben. Der Kreativdirektor (alias Gesamtleiter) Jens Dzikowski versprach: „Jetzt schlägt’s dreizehn! Einer der deutschlandweit beliebtesten Outdoor-Events - (Der) Froschlauf durch die Biehlaer Nacht - ist wieder da!“

Abermals sollten mitreißende Arrangements unter dem Motto „Magisch schnell durch die atemberaubende, romantische Teichlandschaft“ dargeboten werden. Inspiriert durch das originelle Thema meldeten sich für den Wettbewerb insgesamt 971 Akteure an. Ob Profi oder Neueinsteiger, alle wollten in erster Linie mit (Lauf-)Rhythmus, Spaß und Showeffekten bei der kritischen Jury punkten.

Endlich … am schwül-heißen Freitagabend fieberten verschiedene Crews in drei Kategorien (Starts) ihrem Auftritt entgegen. Zur Einstimmung auf den Mega-Mix präsentierte sich außer der Wertung die Kindertanzgruppe „BC Dancer“, die die Stimmung bei dem fachkundigen Publikum vorheizte. Danach hieß es „Lets go!“ für die Crew der 120 Walker und Wanderer. Sie zeigten eine solide Technik mit ihrer Freestyle Art, dem Kramping (kraftvolles Auftreten).

Beim Battle des Street Styles über 2 Kilometer formierte sich die 208 starke Kinder- und Jugendgruppe, die geschlechterspezifisch antraten. Jedoch verzögerte sich ihr Auftritt etwas, da ein unangemeldeter, wild gewordener Jumper (Pferd) die Aufmerksamkeit auf sich zog. Davon völlig unbeeinflusst meisterte Cajus Wolf (TV 1848 Bischofswerda; 7:59 min) als Bester sein grooviges Single und Olivia Jänicke (Europamarathon Görlitz; 8:29 min) überzeugte mit schnellen Six-Steps beim Footworks.

Nach dem Sonnenuntergang wurde die Medley-Serie im Funk-Style fortgesetzt und 642 Teilnehmer bewiesen ihr Talent durch unzählige verschiedene Stilrichtungen. Um jedoch die Objektivität zu optimieren, wurde die Laufzeit der Darbietungen einbezogen. So nutzte Marc Schulze (Citylauf-Verein Dresden; 30:10 min) erneut seine Chance und setzte sich wiederum am wirkungsvollsten in Szene. Deshalb kürte ihn die kompetente Jury ein weiteres Mal zum Froschkönig! Sonderpreise erhielten sein Crew-Mitglied André Fischer (31:59 min) und Anton Clauß (TV Dresden; 32:41 min), die mit dynamischen Steps insbesondere vor dem doppelseitig lodernden Fackelspalier brillierten.

Eine eindrucksvolle Choreographie im flotten Style lieferte Juliane Schmidt (ebenfalls Citylauf-Verein Dresden; 38:10 min) ab. Sie wurde daher erstmals zur Froschkönigin auserwählt! Des Weiteren improvisierten gleichfalls professionell Romy Stotz (Moritzburger Triathlonverein; 39:09 min) und Beate Bonnaire (VfL Dresden-Bühlau; 39:55 min) mit rasanten Kombinationen.

Laut Expertengruppe war es nun auch keine Überraschung, dass das Battle der Crews eindeutig die erstklassige Crew „Citylauf-Verein Dresden“ (Marc Schulze, André Fischer, Juliane Schmidt, Lena Laukner; 2:20:55 h) für sich entschied, obwohl die Crew „LSV Pirna“ (Marc Rudloff, Dietmar Müller, Angela Haupt, Angela Jahn; 2:42:21 h) auch auf eine fantastische Performance verweisen konnte.

Nach den zahlreichen Ehrungen ließ es sich das Kreativteam des SV Biehla-Cunnersdorf um Lutz Zistel nicht nehmen, die Show mit glanzvollen Spezial-Effekten, einem tollen Feuerwerk, ausklingen zu lassen. Im Anschluss daran hatte jeder die Möglichkeit, die bisher noch nicht gekannten Powermoves auszuprobieren, um vielleicht zur Neuinszenierung, der 14. Auflage des Froschlaufes am 23.06.2017, eine eigene brandneue Version anbieten zu können.

Alle Ergebnisse unter: www.baer-service.de